Sonderausstellungen 2010
19.
Juni bis 19. September 2010
OSKAR KOKOSCHKA UND DIE ANTIKE
Veranstaltungen
Druckgraphiken Oskar Kokoschkas (1886–1980) aus der Sammlung Angelika
und Heinz
Spielmann, Hamburg, und die Antikensammlung des Lindenau-Museums
Oskar Kokoschka (1886-1980), einer der bedeutendsten Künstler der
Klassischen Moderne, hat sich wiederholt mit der Antike
auseinandergesetzt. Auf Studienreisen suchte er die antiken
Altertümer auf und beschäftigte sich in der Druckgraphik
intensiv mit den Stoffen der antiken Literatur,
Die Druckgraphiken werden ergänzt um Werke aus der Antikensammlung
bzw. der Lindenauschen Kunstbibliothek, bei der deutlich wird, welcher
Sichtwechsel sich vom 19. zum 20. Jahrhundert vollzogen hat.
Im KABINETT:
26. September bis 14. November 2010
Im KABINETT:
BERNHARD VON LINDENAU STIPENDIUM 2008
UND 2009
ANNE FRÜHAUF, Absolventin der Hochschule für Bildende
Künste Dresden und
WINFRIED BELLMANN, Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar
Die beiden Stipendiaten stellen sich mit neuen Arbeiten vor.
(Gefördert durch Mitglieder des Preiskuratoriums sowie von ihnen
vertretene Institutionen)
10. Oktober bis 7. November 2010
HÜGELLANDSCHAFTEN
Eine Ausstellung der Jugendkunstschulen Thüringens
14. November 2010 bis Februar 2011
GERHARD-ALTENBOURG-PREIS 2010: MICHA
ULLMAN
Der durch den Freistaat Thüringen, die
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkasse
Altenburger Land geförderte Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre
vergeben. 2010 an den israelischen Künstler Micha Ullman, dessen
Eltern 1933 aus dem westthüringischen Ort Dorndorf nach
Palästina emigrierten, wurde 1939 in Tel Aviv geboren. Er lebt in
Ramat Hasharon in der Nähe von Tel Aviv. Der Künstler widmete
sein ganzes Werk den Fragen der Erinnerung, des Verschwindens, der
Abwesenheit und der Spuren: Was können wir erkennen, was
können wir wissen, wie, warum und woran erinnern wir uns? Das sind
die zentralen Fragen seiner Kunst. Der rote Sand seiner Heimat ist das
Haupt-Motiv eines oftmals bis zum Äußersten reduzierten
Werks, das dennoch nicht einfach dem Minimalismus zuzurechnen ist. Jede
Geste, jede Form trägt eine Bedeutung in sich, die weit über
das Material hinausweist, ohne jedoch symbolhaft verstanden werden zu
können. In einer nur ihm eigenen Ästhetik der Langsamkeit hat
Micha Ullman unser Verständnis von Skulptur in neue Bahnen
gelenkt. Seine Arbeiten sind offene Räume der Gedanken und des
Gedenkens. Sie wurzeln in der jüdischen Kultur und sind zugleich
universell zu erfahren.
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Änderungen vorbehalten -
Bisherige
Ausstellungen
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