Sonderaustellungen 2009

29. November bis 14. Februar 2010
ULRICH WÜST: SPÄTSOMMER
Photographien aus dem Jahr 1989

21. November 2009 20 Uhr
KUNSTAUKTION des Förderkreises "Freunde des Lindenau-Museums" e.V.
Hier geht es zur Auktionsliste
Der Förderkreis "Freunde des Lindenau-Museums" e.V. veranstaltet eine Kunstauktion zur Finanzierung der Restsumme des Ankaufs der Gerhard-Altenbourg-Sammlung von Wilfried und Astrid Rugo.
Dazu lädt der Förderkreis ein, mit einer Kunstauktion die Finanzierung weiter voranzubringen.
Namhafte Künstlerinnen und Künstler, die sich der Kunst von Gerhard Altenbourg verbunden fühlen, haben sich bereit erklärt, Kunstwerke zur Verfügung zu stellen und zwei Drittel des Versteigerungserlöses für das Vorhaben zu spenden.
Es sind:
Markus Bläser, Christine Ebersbach, Jörg Ernert, Bettina Francke, Moritz Götze, Andreas Hanske, Frieder Heinze, Karl-Georg Hirsch, Siegfried Otto Hüttengrund, Anton Paul Kammerer, Petra Kasten, Stefan Knechtel, Jan Kummer, Gerda Lepke, Reinhard Minkewitz, Karlheinz Münzner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Dagmar Ranft-Schinke, Horst Sakulowski, Gil Schlesinger, Wolfram Schneider, Reiner Schwarz, Karola Smy, Wolfgang Smy, Strawalde, Klaus Süß, Ulrich Tarlatt, Max Uhlig, Olaf Wegewitz, Claus Weidensdorfer, Jürgen Wenzel, Werner Wittig, Baldwin Zettl

Der Abend soll zudem Gelegenheit bieten, bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss unter Künstlern und Kunstfreunden ins Gespräch zu kommen.
Während Sie bei vergleichbaren Aktionen unseres Förderkreises, z.B. "PRO LINDENAU" geholfen haben, die Sammlungsbestände des Museums zu erweitern und zu ergänzen, haben Sie diesmal die Gelegenheit, die von Ihnen ersteigerten Kunstwerke aus dem Museum "nach Hause zu tragen".
Einen visuellen Eindruck von den Kunstwerken  können Sie ab dem 20. Oktober 2009 auf unserer Auktionsliste gewinnen.

20. September bis 1. November 2009                                        zur Einladung                        
NEUN NEUE                                                                                      
Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst 2009, Klasse Neo Rauch, stellen im Lindenau-Museum Altenburg aus.
Sebastian Burger, Stefan Guggisberg, David O'Kane, Roberto Müller, Johannes Rochhausen,
Titus Schade, Kristina Schuldt,  Sebastian Speckmann, Julia Weck

5. September bis 4. Oktober
URSULA JOBST
Textil- und Papierarbeiten aus dem letzten Jahrzehnt

24. Mai bis 30. August 2009
Gerhard-Altenbourg-Preis 2008
Cy Twombly

Twombly: Studio; Lexington, VA. 1997 Twombly: Celtic Boat, Gaeta, 1994 Twombly: Peonies, Bassano in Tervina. 1980 Twombly: Glass, Gaeta. 2004

Der vom Lindenau-Museum Altenburg seit zehn Jahren vergebene Gerhard-Altenbourg-Preis wird 2008 dem in Italien lebenden amerikanischen Künstler Cy Twombly verliehen.
Das Kuratorium würdigt damit das Werk eines Künstlers, der in unvergleichlicher Weise aus den Wurzeln der europäischen Kultur eine Bildsprache entwickelt hat, die sich allen Kategorisierungen der Moderne und der Postmoderne entzieht und zugleich ganz gegenwärtig ist. Twomblys Chiffren für geistig und historisch weiträumige Zusammenhänge der Kulturen, seien sie zeichnerisch, malerisch, fotografisch oder skulptural, haben der zeitgenössischen Kunst einen universalen Horizont eröffnet.                              zum Flyer

24. Mai bis 30. August 2009
Im KABINETT:
DAS LÄCHELN UND DAS SCHWEIGEN
Neuerwerbungen: Ausgewählte Werke Gerhard Altenbourgs aus der Sammlung Rugo

22. Februar bis 10. Mai 2009
Entdeckte Moderne. 1910–1945
Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider

Elfriede Lohse-Wächtler, "Zur Rechtfertigung" 1930  Hans (Nathan) Feibusch, "Elias' Himmelfahrt" 1936  Werner Scholz, "Halbweltdame am Caféhaustisch" 1929

Die Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört zu den Sammlungsschwerpunkten des Lindenau-Museums. Neben kunsthistorischen Übersichten werden immer wieder Werke von Künstlern gezeigt, die nicht selten zu Unrecht vergessen wurden. Auch in der noch jungen und hoch ambitionierten Sammlung Gerhard Schneider wird auf „Meister im Schatten großer Namen“ hingewiesen, die teils parallel, teils zeitversetzt zu den bekannten Innovatoren ein oft überraschend qualitätvolles und manchmal verblüffend eigenständiges Oeuvre aufzuweisen haben. Von Ausnahmen abgesehen, gehören diese Künstler der jüngeren Generation der Klassischen Moderne an.
Die Ausstellung im Lindenau-Museum ist Teil einer Folge von Präsentationen, die 2008 in Salzburg begann. Weitere Stationen sind Bayreuth (2009) sowie Berlin und Solingen (beide 2010). Die Altenburger Schau umfasst rund 150 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgraphiken und Skulpturen von 100 Künstlern und ist auf die Zeit von den expressionistischen Aufbrüchen bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg fokussiert. Im Mittelpunkt stehen Werke, die bei den Nationalsozialisten als „entartet“ galten.
Zur Ausstellung ist im DruckVerlag Kettler, Bönen/Westfalen ein Katalog (39 €) erschienen.

Flyer zur Ausstellung (pdf 1,05 MB)

www.verfemte-kunst.de

22. Februar bis 10. Mai 2009
Conrad Felixmüller. Malerei und Graphik aus dem Bestand des Lindenau-Museums und aus Privatbesitz

Conrad Felixmüller - Pamela Wedekind  Conrad Felixmüller - Raoul Hausmann 
 Conrad Felixmüller - Arbeiter John, 1921  

Die langjährige und intensive Beschäftigung des Lindenau-Museums mit dem Werk Conrad Felixmüllers (1897–1977) geht auf die Freundschaft des ersten Museumsdirektors nach dem Kriege, Hanns-Conon von der Gabelentz (1892–1977), mit dem Künstler zurück. Aus dem umfangreichen Bestand an Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphiken Felixmüllers wird eine repräsentative Auswahl gezeigt, die auch Dauerleihgaben aus Privatbesitz einbezieht. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten, die in den Jahren um 1920 entstanden sind. Thematisch wie stilistisch decken die ausgewählten Werke eine weite Spanne ab: Sie zeigen den Menschen als Zoon politikon oder im Kreis der Familie, als Besucher im Cabaret oder eingebunden in die Motive aus der Welt der Arbeit. Immer wieder befragt der Künstler seine Zeitgenossen, Sammler und Mäzene, Freunde, Weggefährten, Mitglieder der Familie oder sich selbst vor dem Hintergrund der zeitgeschichtlichen Situation.
Zeigen die frühen Arbeiten (um 1916/17) Elemente einer kubistischen Formensprache, so werden die expressionistischen Stilmittel um die Mitte der zwanziger Jahre spürbar abgemildert zugunsten einer realistischeren, farblich tonigen Darstellungsweise

Im Kabinett:
22. Februar bis 10. Mai 2009
Armin T. Wegner
Fotografien 1915–1929

   

Armin T. Wegner © Wallstein Verlag, Göttingen. Alle Rechte vorbehalten.

 
Armin T. Wegner (1886–1978), Lyriker, Schriftsteller und Essayist, zählt zu den zu Unrecht weithin vergessenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Den Zeitgenossen wurde er durch seine Lyrikbände Zwischen den Städten (1909) und Das Antlitz der Städte (1917) bekannt. Nach seinen Anfängen in der expressionistischen Kunstrevolte avancierte er in den zwanziger Jahren zum Bestsellerautor von Büchern über seine Reisen von Rußland durch den Kaukasus nach Persien und Palästina (1927/28) und nach Palästina und Ägypten (1929). Die Reiseberichte Fünf Finger über Dir, Jagd durch das tausendjährige Land und Am Kreuzweg der Welten (alle 1930) versah er mit zumeist eigenen Fotografien.
Die Ausstellung zeigt charakteristische Beispiele seiner fotografischen Arbeit, die nur zu einem sehr geringen Teil in alten Kopien oder Negativen erhalten ist. Sowohl historisch wie kulturgeschichtlich bilden diese Fotografien eine wichtige, noch immer weithin unbekannte Quelle.

In Zusammenhang mit dieser Ausstellung verweisen wir auf einige Veröffentlichungen des Wallstein Verlages:

Armin T. Wegner: Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste.
Ein Lichtbildvortrag. Hg. von Andreas Meier. Mit einem Nachwort von Wolfgang Gust. © Wallstein Verlag, Göttingen 2009. Erscheint im Herbst 2009.

Armin T. Wegner: Bildnis einer Stimme / Picture of a Voice / Görünen Ses ....
(Doppel-Audio-CD). Ein Armin T. Wegner-Hörbuch mit internationalen Vertonungen. Hg. von Ulrich Klan im Auftrag der Armin T. Wegner-Gesellschaft. © Wallstein Verlag, Göttingen 2008.

Wer schweigt, wird schuldig! Offene Briefe von Martin Luther bis Ulrike Meinhof. Hg. und kommentiert von Rolf-Bernhard Essig und Reinhard M. G. Nickisch. © Wallstein Verlag, Göttingen 2007.

Ausstellungen des Lindenau-Museums an anderen Orten

10. März bis 21. Juni 2009
Musée Jacquemart-André Paris:
D
e Sienne à Florence ... Les Primitifs Italiens. Collection d'Altenbourg

http://www.musee-jacquemart-andre.com/fr/jacquemart/177-events/?displayType=DetailALaUne&eventId=367

Frühe Italienische Malerei aus der Sammlung des Lindenau-Museums
im Musée Jacquemart-André, Paris

11. März 2009 bis 21 Juni 2009



8. Februar bis 5. April 2009
Kunstmuseum Olten (Schweiz): Altenburg: Provinz in Europa


Samstag, 28. März, 2009, 19 Uhr
"Altenbourg für ALTENBURG - ALTENBURG für Altenbourg"
Eine Benefizaktion zu Gunsten des Ankaufs der Gerhard-Altenbourg-Sammlung von Wilfried und Astrid Rugo für das Lindenau-Museum.
Mit zahlreichen ideenreichen Initiativen möchte der Förderkreis "Freunde des Lindenau-Museums  e.V. "
den  Ankauf der Gerhard-Altenbourg-Sammlung von Wilfried und Astrid  Rugo unterstützen. Eine erste wichtige
Aktion ist der Benefizabend am 28. März 2009, an dem wir versuchen werden, eines der Hauptwerke der Sammlung "Verzückt ins Tal der Wiesen-Pappeln" zu finanzieren.
weitere Informationen...



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