Deutsche Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts

Max Klinger, Nymphen und Kentauren, 1912 (Detail)

Max Klinger, Nymphen und Kentauren, 1912 (Detail)

Conrad Felixmüller, Fahrt durch die nächtliche Stadt (Arbeiterzug nachts), 1923 (Detail)

Conrad Felixmüller, Fahrt durch die nächtliche Stadt (Arbeiterzug nachts), 1923 (Detail)

Oskar Nerlinger, Brücken über die Fernbahn, um 1930 (Detail)

Oskar Nerlinger, Brücken über die Fernbahn, um 1930 (Detail)

Elisabeth Voigt, Verlorene Illusionen, um 1945 (Detail)

Elisabeth Voigt, Verlorene Illusionen, um 1945 (Detail)

Neo Rauch, Das Glashaus, 1987 (Detail)

Neo Rauch, Das Glashaus, 1987 (Detail)

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Lindenau-Museum zu einem lebendigen Ort zeitgenössischer Kunst entwickelt. Die in den Jahren nach 1945 vorgenommenen Erwerbungen stellen noch heute einen gültigen Sammlungsschwerpunkt dar. Mit sieben Gemälden Conrad Felixmüllers wurde der Grundstock zu einer gewichtigen Kollektion dieses Künstlers gelegt, die besondere Akzente erhielt durch die Ankäufe dreier Porträts (Raoul Hausmann, Max John, Pamela Wedekind), die zu den Hauptwerken des Künstlers zählen. Ferdinand Dorsch und Carl Bantzer sind vertreten, ebenso Peter August Böckstiegel und Otto Dix mit Frühwerken von Rang.

Von der Dresdner Neuen Sachlichkeit in den zwanziger Jahren zeugen Bilder von Hans Grundig, Curt Querner, Wilhelm Lachnit und Bernhard Kretzschmar. Gleichzeitige konstruktivistische Tendenzen von Dresdner und Berliner Malern erweitern die Sammlung. Die Entwicklung der deutschen Plastik im 20. Jahrhundert kann an Werken bedeutender Bildhauer belegt werden. Ankäufe von Gegenwartskunst konzentrieren sich auf den sächsisch-thüringischen Raum mit den Kunstzentren Dresden, Leipzig, Chemnitz sowie auf Berlin.