Der Leuchtturm an der Blauen Flut

Im April 2017 hat das Lindenau-Museum eine Neukonzeption vorgelegt, die nach umfangreichen internen Abstimmungen mit den Zuwendungsgebern im Juli 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Kern sieht diese Vision vor, dass die dringend benötigten zusätzlichen Flächen für Depots, Werkstätten und Mitarbeiterbüros in dem noch zu sanierenden Herzoglichen Marstall im Altenburger Schlosspark bereitgestellt werden. Der im Besitz der Stadt Altenburg befindliche Marstall würde nach den derzeitigen Plänen gemeinsam mit dem Schloss- und Kulturbetrieb genutzt werden. Im Lindenau-Museum, das im Hinblick auf Barrierefreiheit saniert werden soll, ergäben sich durch den Auszug einzelner Bereiche neue Ausstellungsflächen im Erdgeschoss, aber auch mehr Platz für zeitgemäße sanitäre Anlagen, einen neuen Kassenbereich mit Museumsladen sowie einen Veranstaltungsraum.

Die Neukonzeption „Der Leuchtturn an der Blauen Flut – Das neue Lindenau-Museum und die Altenburger Trümpfe“ versteht sich als Diskussionspapier auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunftslösung für das Lindenau-Museum, die im intensiven Gespräch mit dem Bund, dem Freistaat Thüringen, dem Landkreis Altenburger Land und der Stadt Altenburg gefunden werden soll.