Das Lindenau-Museum Altenburg
Das Museum wurde von dem „Gelehrten, Staatsmann, Menschenfreund und Förderer der schönen Künste“ Bernhard August von Lindenau (1779-1854) gegründet, der den Kunstsinn der Bürger seiner Heimatstadt anregen wollte und die Kunstwerke testamentarisch dem Herzogtum Sachsen-Altenburg bestimmte: mit den Auflagen der Unveräußerlichkeit und der dauernden Bindung an die Stadt.
Die Lindenauschen Sammlungen
Mit 180 italienischen Tafelbildern des 13. bis 16. Jahrhunderts eine der umfangreichsten Spezialsammlungen früher italienischer Malerei außerhalb
des Ursprungslandes. Diese Sammlung bestimmt den internationalen Rang des Museums.
Antike Keramik (attische, korinthische, unteritalische, etruskische Gefäße) des 7. bis 2. Jh. v. Chr.. Davon 400 Gefäße aus Lindenaus Besitz, 200 als Dauerleihgabe aus Privatbesitz.
200 Gipsabgüsse nach Meisterwerken vornehmlich der griechisch- römischen Antike und der Renaissance. Eine der wenigen erhaltenen und öffentlich präsentierten Abguss-Sammlungen des 19. Jahrhunderts, ergänzt durch Architekturmodelle aus Kork, Terrakotta und Metall.
Kunstbibliothek – mit 2.500 Bänden des 17. bis 19. Jahrhunderts, darunter zahlreiche kostbar illustrierte, eine der bedeutendsten historischen Fachbibliotheken Thüringens mit zum Teil singulären Beständen.>>>



