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Verschenkt, verkauft, vergessen? – Kunstdetektivinnen im Dienste des Lindenau-Museums

Text von Marianne Henke, Provenienzforscherin am Lindenau-Museum Altenburg

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurde 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Er wird jährlich am 11. Februar begangen und soll an die entscheidende Rolle erinnern, die Mädchen und Frauen in Wissenschaft und Technologie spielen. In ihrem Blogbeitrag stellt Provenienzforscherin Marianne Henke ihr Tätigkeitsfeld vor.

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Die Geschichten hinter den Bildern

Text von Sarah Kinzel, Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin am Lindenau-Museum Altenburg

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat nach einer zunächst einjährigen Laufzeit das Projekt zur Provenienzforschung am Lindenau-Museum nun um zwei weitere Jahre verlängert. Während des vergangenen Jahres konnte bereits eine Reihe von Werken vom Verdacht befreit werden, NS-verfolgungsbedingt – also früheren Besitzern unrechtmäßig – entzogen worden zu sein.

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„Entartete Kunst“ im Lindenau-Museum

Text von Sarah Kinzel, Provenienzforscherin, und Laura Rosengarten, Wissenschaftliche Volontärin am Lindenau-Museum Altenburg

Am 31. August 1937 wurden 39 Kunstwerke aus dem Lindenau-Museum entfernt – eine Tatsache, die damals in keiner der Altenburger Tageszeitungen Erwähnung fand. Zum Jahrestag dieses traurigen Ereignisses werfen wir einen Blick auf die Hintergründe des staatlich organisierten Kunstraubs.

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Raubkunst gehört nicht ins Museum!

Text von Sarah Kinzel, Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin am Lindenau-Museum Altenburg

Seit April 2018 werden am Lindenau-Museum Gemälde und Plastiken unter die Lupe genommen, die nach dem 30. Januar 1933 erworben wurden. Eine Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg ermöglicht es, ihre Herkunft zu erforschen: So sollen einerseits Raubkunstwerke ausfindig gemacht und andererseits Objekte mit „weißer Weste“ tatsächlich als solche erkannt werden.

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