Angebote für Kindergärten und Vorschulen

Museumspädagogik

Um Informationen zu Angeboten für Lehrkräfte, Weiterbildungs-einrichtungen, Menschen mit Behinderung oder andere Personengruppen zu erhalten, kontaktieren Sie bitte:

Angelika Forster
+49 (0)3447 / 895545
forster@lindenau-museum.de

Das Lindenau-Museum Altenburg agiert als Erfahrungsraum und informeller Lernort. Wir laden zur ästhetischen Erfahrung von Kunst, zur Teilhabe und zur Freude am Experimentieren ein. Dabei orientieren wir uns an den Bildungsempfehlungen des Landes Thüringen. In der kindbezogenen Auseinandersetzung fördern wir das Bewusstwerden des Ich in der Welt.
Wir empfehlen für den Erstbesuch das Angebot „Hereinspaziert!“, um das Museum als Gebäude und Sammlungsort kennenzulernen.

Buchbar sind die hier vorgestellten Formate wie folgt:
- 60-90 Min. Sammlung
- 90-120 Min. Sammlung + Studio Bildende Kunst (Es entstehen Materialkosten.)

Hereinspaziert!
Kleine und große Räume
Wir lernen das Museum mit seinen riesigen Räumen kennen. Wir schauen gemeinsam in viele dieser Räume, steigen die Treppen hinauf und wieder herunter und schauen auch mal in den Keller dieses großen Hauses. Natürlich sollt ihr auch erfahren, wer all die kostbaren Dinge zusammengetragen hat, die man hier findet. Anschließend wollen wir einen dieser Räume genau ausmessen. Lasst Euch überraschen, wie geschickt wir das anstellen.
Dieses Format bietet die Möglichkeit, das Museum kennenzulernen. Beim nächsten Besuch kann sich eine intensivere Arbeit in einem der fantastischen Sammlungsbestände Bernhard August von Lindenaus oder auch im Bereich der modernen Malerei und Grafik anschließen.

Farbton
Die angehenden Kunstkenner „spielen“ heute neue Farbtöne. Wie klingt ein hell leuchtendes Blau und wie dagegen ein dunkles Blau? Blau ist nicht gleich Blau. Und was hören unsere Ohren, wenn ein Rot oder Gelb dazukommt? Gemeinsam stellen wir Beobachtungen zur Mischung und Wirkung von Farben an. Farbspiele und Farbexperimente schärfen den Blick, die Worte und die Gedanken.

Sammelleidenschaft
Bernhard August von Lindenau sammelte vor über 140 Jahren voller Leidenschaft. So entstanden vier der Sammlungsbestände des Museums. Er trug ungewöhnliche und seltene Dinge zusammen; alles hatte bei ihm im Museum seinen Platz. Im Depot werden Kunstwerke und Bücher der Ordnung nach gehängt, gestellt und gelegt. Auf einem Bild sind geometrische Formen angeordnet. Welche Ordnungsprinzipien lassen sich jeweils erkennen? Was wird hier wie geordnet? Wie ordnet ihr eure Spielsachen? Vielleicht kommt auch die eine oder andere Hosentaschen-Sammlung zum Einsatz.

Mustermix
In unserer Sammlung antiker Keramik gibt es viele Muster, die der Natur entlehnt sind. Hier schlängelt sich ein Mäander wie ein Fluss über die Amphore, dort wedelt ein Palmblatt über die Trinkschale. Auf den Vasen werden die Muster zum Kunstwerk. Überhaupt findet ihr im Museum unendlich viele Muster. Was ist überhaupt ein Muster – und was ein Ornament? Wozu brauchen wir Muster? Möglicherweise findet ihr auf dem Nachhauseweg weitere Wiederholungen.

Ich und Du
Mund, Nase, Augenbrauen, Ohren… Was verändert sich, wenn wir unseren Mundwinkel hochziehen? Wie fühlt sich die Haut an? Erkennt sich jeder im Spiegel wieder? Ob sich die Personen auf den Gemälden wiedererkannt haben? Sieht die Haut auf dem Bild so aus wie sich meine Haut anfühlt? Ich und Du, im Spiegel und im Kunstwerk, begegnen sich.

Was ich nicht seh‘, das fühl‘ ich
Dieser Rundgang gibt den Händen Arbeit. Hier stehen die Kunstwerke und ihre Materialien im Vordergrund. Mit geschlossenen Augen, dafür aber mit offenen Ohren wird gefühlt und „gesehen“.
Im Studio Bildende Kunst wird anschließend mit vielen verschiedenen Materialen und Techniken experimentiert, kombiniert und sinnliches Erleben intensiviert. Es entstehen Materialkosten.