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Frauen außer Rand und Band

Text von Victoria Kubale, Wissenschaftliche Volontärin für Archäologie

Noch bis 1. Januar 2020 ist die Sonderausstellung „Mit den Waffen einer Frau. Furchtlose Frauengestalten der Antike“ im Lindenau-Museum zu sehen. Sie widmet sich den unkonventionellen Heroinen des mythologischen Universums der alten Griechen. Von zähen Amazonen über wilde Mänaden und rachsüchtige Gattinnen bis hin zur mysteriösen Magierin sind dabei verschiedene Konzepte der verhängnisvollen Frau vertreten.

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#humboldt4

Text von Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin des Lindenau-Museums, Bibliotheken und Archiv

2019 jährt sich der Geburtstag Alexander von Humboldts (1769–1859) zum zweihundertfünfzigsten Mal. Auf der ganzen Welt finden Veranstaltungen und Ausstellungen statt, um an den Forschungsreisenden und Naturwissenschaftler zu erinnern. Alexander von Humboldt zog seine Zeitgenossen mit seinen fesselnden Berichten von fernen Ländern in den Bann, seine naturwissenschaftlichen Forschungen regten zur Nachahmung an.

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Quadratisch-praktisch-gut?

Text von Joana Brauhardt, Studentin der Kunstgeschichte an der Universität Leipzig

Heute zeigt das Lindenau-Museum die bedeutende Sammlung seines Stifters in einem eindrucksvollen, 1876 eröffneten Gebäude. Weniger bekannt ist, dass Bernhard August von Lindenau bereits 30 Jahre zuvor seine Kunstschätze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hatte. Auf dem Gelände des elterlichen Guts ließ er Mitte der 1840er Jahre ein Museumsgebäude errichten.

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Paul Klee und das Bauhaus

Text von Benjamin Rux, Kustos für Gemälde und Grafische Sammlung

Unter dem Titel „Neue Europäische Graphik“ präsentierten Bauhaus-Direktor Walter Gropius und Lyonel Feininger 1921 eines der bedeutendsten transnationalen Kunstprojekte der Zwischenkriegszeit - als Meister am Bauhaus war auch Paul Klee daran beteiligt.

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Die Geschichten hinter den Bildern

Text von Sarah Kinzel, Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin am Lindenau-Museum Altenburg

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat nach einer zunächst einjährigen Laufzeit das Projekt zur Provenienzforschung am Lindenau-Museum nun um zwei weitere Jahre verlängert. Während des vergangenen Jahres konnte bereits eine Reihe von Werken vom Verdacht befreit werden, NS-verfolgungsbedingt – also früheren Besitzern unrechtmäßig – entzogen worden zu sein.

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Ton, Steine, Scherben - Die Schenkung Sinn

Victoria Kubale, Wissenschaftliche Volontärin für Archäologie über eine außergewöhnliche Sammlungsbereicherung

Was haben ein Wasserkrug, Wandmalereifragmente aus Pompeji, eine Terrakottafigurine und ein grotesker Priesterkopf aus Ägypten gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch sie alle gehören zu einer kleinen, aber feinen Antikensammlung, die das Lindenau-Museum im vergangenen April als Schenkung erhalten hat.

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Heldinnen vor der Haustür

Jacqueline Glück resümiert zur Halbzeit ihres Wissenschaftlichen Volontariats für Vermittlung am Lindenau-Museum Altenburg

Vor etwas über einem Jahr habe ich die auf zwei Jahre angelegte Stelle als Wissenschaftliche Volontärin für Vermittlung angetreten, um die Vermittlungsarbeit im Lindenau-Museum zu stärken und ihr einen höheren Stellenwert einzuräumen. Allerhöchste Zeit also für einen ersten Blick zurück.

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Ein Altenburger in Europa

Text von Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin des Lindenau-Museums, Bibliotheken und Archiv

Die Verdienste Bernhard August von Lindenaus um die Staatsorganisation in Thüringen und Sachsen und vor allem seine bedeutende Kunstsammlung sind weithin bekannt. Seine Verdienste als Wissenschaftler harren jedoch einer Würdigung. Das war im 19. Jahrhundert ganz anders.

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