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Ton, Steine, Scherben - Die Schenkung Sinn

Victoria Kubale, Wissenschaftliche Volontärin für Archäologie über eine außergewöhnliche Sammlungsbereicherung

Was haben ein Wasserkrug, Wandmalereifragmente aus Pompeji, eine Terrakottafigurine und ein grotesker Priesterkopf aus Ägypten gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch sie alle gehören zu einer kleinen, aber feinen Antikensammlung, die das Lindenau-Museum im vergangenen April als Schenkung erhalten hat.

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Heldinnen vor der Haustür

Jacqueline Glück resümiert zur Halbzeit ihres Wissenschaftlichen Volontariats für Vermittlung am Lindenau-Museum Altenburg

Vor etwas über einem Jahr habe ich die auf zwei Jahre angelegte Stelle als Wissenschaftliche Volontärin für Vermittlung angetreten, um die Vermittlungsarbeit im Lindenau-Museum zu stärken und ihr einen höheren Stellenwert einzuräumen. Allerhöchste Zeit also für einen ersten Blick zurück.

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Ein Altenburger in Europa

Text von Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin des Lindenau-Museums, Bibliotheken und Archiv

Die Verdienste Bernhard August von Lindenaus um die Staatsorganisation in Thüringen und Sachsen und vor allem seine bedeutende Kunstsammlung sind weithin bekannt. Seine Verdienste als Wissenschaftler harren jedoch einer Würdigung. Das war im 19. Jahrhundert ganz anders.

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Die einzig revolutionäre Kraft

Text von Benjamin Rux, Kustos für Gemälde und Grafische Sammlung am Lindenau-Museum Altenburg

Seit dem 20. September kann man unter dem Beuys-Zitat „Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kunst“ im Lindenau-Museum Altenburg eine Ausstellung besuchen, die sich mit revolutionärer Kunst in Deutschland und Europa beschäftigt. Ausgangspunkt ist die Novemberrevolution von 1918.

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„Entartete Kunst“ im Lindenau-Museum

Text von Sarah Kinzel, Provenienzforscherin, und Laura Rosengarten, Wissenschaftliche Volontärin am Lindenau-Museum Altenburg

Am 31. August 1937 wurden 39 Kunstwerke aus dem Lindenau-Museum entfernt – eine Tatsache, die damals in keiner der Altenburger Tageszeitungen Erwähnung fand. Zum Jahrestag dieses traurigen Ereignisses werfen wir einen Blick auf die Hintergründe des staatlich organisierten Kunstraubs.

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Faszination Holz

Text von Laura Rosengarten, Wissenschaftliche Volontärin am Lindenau-Museum Altenburg

Am 8. Juli wurde die Sonderausstellung „Gerhard Kurt Müller. Maler/Bildhauer/Zeichner“ eröffnet, die noch bis zum 7. Oktober dieses Jahres zu sehen ist. Neben knapp 30 meist großformatigen Gemälden werden 22 Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken und zwei Handpuppen gezeigt, die 66 Schaffensjahre des heute 91-jährigen Künstlers umfassen.

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Foto: PUNCTUM/Bertram Kober, Leipzig

Von Korkkopien und Miniaturmodellen

Text von Victoria Kubale, Wissenschaftliche Volontärin am Lindenau-Museum Altenburg

Neben seinem weltberühmten Bestand von 180 frühen italienischen Tafelbildern, zahlreichen Antiken und Gipsabgüssen beherbergt das Lindenau-Museum Altenburg einen weiteren historischen Sammlungsteil italienischer Herkunft, den man aufgrund seiner Objektgröße nicht unterschätzen darf.

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Peter August Böckstiegel, Der Bauer Peter Sussiek (Arrode), 1926, Öl auf Leinwand, 95 x 90 cm, Lindenau-Museum Altenburg

Raubkunst gehört nicht ins Museum!

Text von Sarah Kinzel, Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin am Lindenau-Museum Altenburg

Seit April 2018 werden am Lindenau-Museum Gemälde und Plastiken unter die Lupe genommen, die nach dem 30. Januar 1933 erworben wurden. Eine Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg ermöglicht es, ihre Herkunft zu erforschen: So sollen einerseits Raubkunstwerke ausfindig gemacht und andererseits Objekte mit „weißer Weste“ tatsächlich als solche erkannt werden.

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Das Lindenau-Museum vor 1910

Ein einzigartiges Denkmal

Zur Entstehung des Museumsgebäudes im 19. Jahrhundert

Text von Sabine Hofmann, stellvertretende Direktorin/Bibliotheken und Archiv

Das Gebäude des Lindenau-Museums ist eines der wichtigsten Denkmäler Thüringens. Es wurde 1876 feierlich eröffnet und beherbergt seither wertvolle Kunstschätze. In erster Linie ist es aber ein Ort lebendigen Austauschs über Kunst und die mit ihr in Verbindung stehenden gesellschaftlichen Themen.

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Ausstellungsansicht "Berliner Blätter"

Ein großer Unbekannter

Werke von Rudi Lesser im Lindenau-Museum Altenburg

Text von Sophie Thorak, Kuratorin der Ausstellung „Berliner Blätter. Aus der Sammlung Volker Sachse“

Am 8. März wurde im Lindenau-Museum Altenburg die Sonderausstellung „Berliner Blätter. Aus der Sammlung Volker Sachse“ eröffnet, die noch bis 10. Juni dieses Jahres läuft. Dieser Blog-Beitrag widmet sich einem heute fast vergessenen, in der Ausstellung jedoch mit mehreren Werken vertretenen Künstler: Rudi Lesser (Berlin 1902–1988 Berlin).

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