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Mitglied der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK), einem Verband der national bedeutsamen Kultureinrichtungen im Osten Deutschlands

4. Dezember 2016 bis 5. März 2017
ALTENBOURG IN ALTENBURG.
Die Schenkung Pfäffle und die Stiftung Gerhard Altenbourg


Verlängert bis 12. März!

Gerhard Altenbourg: Auch ein Mikrophon. VG Bild-Kunst, Bonn 2016


Der umfangreiche Bestand an Werken Gerhard Altenbourgs (1926 – 1989) im Lindenau-Museum konnte im vergangenen Jahr erneut erweitert werden: 25 herausragende Arbeiten – mit einer Ausnahme Zeichnungen aus allen Schaffensphasen Altenbourgs – umfasst die Schenkung von Dr. Suse und Dr. Werner Pfäffle. Anlässlich des 90. Geburtstags des Künstlers am 22. November 2016 präsentieren wir die „Schenkung Pfäffle“ in einer großen Sonderausstellung.

Zugleich stellen wir die 2002 gegründete Stiftung Gerhard Altenbourg vor, die seit 2013 in enger Kooperation mit dem Lindenau-Museum geführt wird. Die Stiftung betreut und erschließt systematisch den Nachlass des Künstlers, zu dem untrennbar das Wohnhaus Altenbourgs gehört, das er über die Jahre zu einem Gesamtkunstwerk geformt hat. Kaum eine Wandfläche, kaum eine Tür, die er nicht gestaltet hätte. Einige dieser Werkstücke werden in der Ausstellung mit den zugehörigen Entwürfen zu sehen sein.

Zwei fotografische Serien binden die Exponate in ihren ursprünglichen Zusammenhang ein: Kurz nach Altenbourgs Tod machte der Dresdner Fotograf Ulrich Lindner Aufnahmen im Altenbourg-Haus. Claus Bach dokumentierte 2013 auf einem Streifzug durch Haus und Garten des Künstlers die Poesie dieses einzigartigen Ensembles.

Eine Auswahl aus der Bibliothek Altenbourgs mit Werken der für sein Schaffen maßgeblichen Autoren wie Theodor Däubler oder Johannes Bobrowski sowie der Film „Die Brücke – Tagträume und Nachtbilder. Der Maler Gerhard Altenbourg“ (1990) von Marie-Luise Rohde runden die Ausstellung ab.

Die Ausstellung wird kuratiert von Lucius Grisebach. Es erscheinen zwei begleitende Kataloge.

Faltblatt mit Begleitprogramm

19. Januar bis 26. Februar 2017
EINBLICKE
Malerei, Grafik, Keramik und Plastik aus Kursen des Studios Bildende Kunst

Ausstellung Einblicke Figuren

Als Bernhard von Lindenau, inspiriert von den Ideen der Aufklärung, im Jahr 1848 mit seinem Museum auf dem Pohlhof zugleich eine Museumsschule für Unterricht im Zeichnen und Modellieren eröffnete, hatte er junge Männer im Blick, die einen Handwerksberuf erlernten. Seine Intention war, „Mitbürger durch das Beschauen von Kunstwerken und Unterricht in Kunstfertigkeit für classische Kunst empfänglich zu machen, um eine gelungene Bildung für angewandte Mathematik und höhere Technik zu ermöglichen“.
Von dieser Idee geleitet ist das Studio heute ein zeitgemäßer Ort für künstlerische Betätigung. Lindenau wäre wohl überrascht, könnte er einen Blick in die Ateliers werfen, wo sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Klinke in die Hand geben und sich neugierig, fröhlich, aber auch sehr ernsthaft der bildenden Kunst nähern.

Die Ausstellung gibt Einblicke in die Arbeit der Malerei-Grafik-Kurse und der Kurse für Keramik und Plastik, an denen jüngere und ältere Erwachsene teilnehmen. Die Exponate sind vorrangig in den letzten beiden Jahren entstanden, einige zu den Jahresthemen des Studios: „Blau“ (2015) und „Fenster“ (2016).

Zu danken ist den Dozenten, die seit vielen Jahren regelmäßig in den Kursen arbeiten und immer wieder neue Impulse geben: dem Maler und Grafiker Prof. Peter Schnürpel, der Gefäßgestalterin Carla Pinkert, dem Textildesigner Gerd Rödel und dem Keramiker und Maler Frank Steenbeck.

Faltblatt